Max-Weber-Stiftung Nachrichten https://www.maxweberstiftung.de/aktuelles/nachrichten.html Max-Weber-Stiftung Nachrichten de © Max-Weber-Stiftung Tue, 13 Jan 2026 17:37:35 +0100 Tue, 13 Jan 2026 17:37:35 +0100 TYPO3 EXT:news news-17796 Tue, 09 Dec 2025 14:50:48 +0100 Iryna Klymenko mit dem Max-Weber-Preis der BAdW ausgezeichnet https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/iryna-klymenko-mit-dem-max-weber-preis-der-badw-ausgezeichnet.html Die Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW) zeichnete auf ihrer Jahressitzung sieben Forschende mit Wissenschaftspreisen aus. Historikerin Iryna Klymenko, die für die Max Weber Stiftung das Forschungszentrum Ukraine aufbaut und leitet, erhielt den Max-Weber-Preis. Der Preis wird für herausragende Leistungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften vergeben. Die Historikerin der LMU München erforscht grundlegende gesellschaftliche, ideen- und körpergeschichtliche Prozesse im frühneuzeitlichen Europa. In ihrer Habilitation zeigte Iryna Klymenko, wie Nahrungs- und Kleidungspraktiken soziale und religiöse Ordnungen prägten. Ihre innovativen Arbeiten und ihr Engagement für interdisziplinäre Zusammenarbeit prägen eine neue Generation der Geschichtswissenschaft. Die BAdW würdigt Iryna Klymenkos herausragende akademische Leistungen und ihren außergewöhnlichen Einsatz für die länder- und fächerübergreifende Zusammenarbeit.

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news-17678 Thu, 23 Oct 2025 10:49:36 +0200 Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2025 für Karl Schlögel https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/friedenspreis-des-deutschen-buchhandels-2025-fuer-karl-schloegel.html Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2025 geht an Karl Schlögel. In einem 3sat-Beitrag besucht der Historiker das MWS Forschungszentrum Ukraine in Lviv und spricht über die Bedeutung von Wissenschaft und Austausch in Zeiten des Krieges. Der Historiker Karl Schlögel wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2025 ausgezeichnet. Er wird für sein langjähriges Engagement für das Verständnis Osteuropas und insbesondere der Ukraine geehrt.

Karl Schlögel ist Mitglied im Beirat des MWS Forschungszentrums Ukraine in Lviv. Das Zentrum bietet ein Forum für wissenschaftlichen Austausch und stärkt die Erforschung der verflochtenen Geschichte der Region – von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Mit seiner Arbeit unterstützt das Forschungszentrum ukrainische Wissenschaftler*innen und fördert den Aufbau lokaler Forschungsstrukturen.

Anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat 3sat den Osteuropa-Historiker auf einer Reise nach Lviv begleitet, wo er unter anderem das Forschungszentrum besuchte und sich mit Leiterin Iryna Klymenko unterhielt.

Film: Mit Friedenspreisträger Karl Schlögel in der Ukraine

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Nachrichten
news-17573 Wed, 24 Sep 2025 13:25:00 +0200 Melike Şahinol mit Forschungspreis ausgezeichnet https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/melike-sahinol-gewinnt-3-platz-beim-wissen-der-vielen-forschungspreis-fuer-citizen-science.html Die Max Weber Stiftung gratuliert Melike Şahinol vom Orient-Institut Istanbul herzlich zum dritten Platz beim erstmals vergebenen „Wissen der Vielen – Forschungspreis für Citizen Science“. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen in der Anwendung von Citizen Science. Ausgezeichnet wurde Şahinol für ihre Publikation „3D printed children’s prostheses as enabling technology? The experience of children with upper limb body differences“. Darin untersucht sie, inwiefern 3D-gedruckte Kinderprothesen als sogenannte „Enabler“ wirken können – also als Technologien, die neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen.

Ein besonderer Fokus der Arbeit liegt auf partizipativen Ansätzen: Gemeinsam mit Familien, Kindern und Ehrenamtlichen entwickelte Şahinol ein Erkundungs-Toolkit, mit dem Kinder ihre körperlichen, emotionalen und sozialen Erfahrungen mit den Prothesen dokumentierten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Prothesen die kindliche Identität und soziale Teilhabe stärken, zugleich aber auch Herausforderungen bei der Nutzung bestehen.

Der „Wissen der Vielen – Forschungspreis für Citizen Science“ wurde 2023 erstmals vergeben. Eine interdisziplinäre Jury aus anerkannten Professorinnen und Professoren zeichnete die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Ziel des Preises ist es, innovative und partizipative Forschungsansätze sichtbar zu machen und ihre Weiterentwicklung zu fördern.


Profil Melike Şahinol

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Nachrichten
news-17524 Fri, 29 Aug 2025 10:16:15 +0200 „Ends of War“-Podcastfolge auf Shortlist des Fast Forward Science Audio Awards https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/ends-of-war-podcastfolge-auf-shortlist-des-fast-forward-science-audioawards.html Anlässlich des 80. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs hat die Max Weber Stiftung die Themenreihe „The Ends of War“ entwickelt und eine Podcast-Miniserie herausgebracht. Die Folge „Emigration und Kriegsflüchtlinge“ wurde nun auf die Shortlist des Fast Forward Science Audio Awards 2025 gesetzt. In der Jurybegründung hieß es:
„Diese Folge bleibt im Kopf. Mit viel Feingefühl und klugen Fragen nähern sich die Podcast-Hosts der Erfahrung von Flucht und Vertreibung rund um das Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Gespräche mit internationalen Wissenschaftler*innen hören sich nahbar, reflektiert an und eröffnen neue Perspektiven im globalen Kontext. Ein ruhiger, gut aufbereiteter Beitrag, der zeigt, wie persönliches Erzählen und wissenschaftliche Tiefe Hand in Hand gehen können.“

Wir gratulieren Redakteurin Johanna Beamish, Host Janine Funke sowie den Interviewpartner*innen Simone Lässig (DHI Washington) und Richard Wittmann (OI Istanbul) herzlich zu diesem Erfolg!

Zur Podcast-Miniserie „The Ends of War“ 


Zur Shortlist des Fast Forward Science Audio Awards 2025

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Nachrichten
news-12883 Mon, 21 Jul 2025 10:44:48 +0200 Workshop der Vertrauensfrauen zu Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/workshop-der-vertrauensfrauen-zu-machtmissbrauch-und-sexualisierter-gewalt.html Am 30. Juni 2025 trafen sich die Vertrauensfrauen der Gleichstellungsbeauftragten der Max Weber Stiftung zu einem ganztägigen Workshop in Bonn Teilnehmende reisten u. a. aus Istanbul, London, Paris, Rom, Tokyo, Warschau und Washington an. Im Fokus stand der Umgang mit Machtmissbrauch, vor allem in Form von sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt im Wissenschaftskontext. Referentin war Heike Pantelmann, Geschäftsführerin des Margherita-von-Brentano-Zentrums für Geschlechterforschung an der FU Berlin. Die promovierte Betriebswirtin forscht und lehrt zu Sexualisierter Gewalt, Gender, Diversity und Machtstrukturen in Organisationen. Die Teilnehmerinnen diskutierten lebhaft verschiedene Arten von unangemessenem und grenzüberschreitendem Verhalten, Methoden zur Bewusstmachung der Problematik, aber auch ihre Rolle in den Instituten.  

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news-12839 Mon, 23 Jun 2025 08:30:11 +0200 Feierliche Eröffnung des MWS Branch Office Tbilissi https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/feierliche-eroeffnung-des-mws-branch-office-tbilissi.html Vernetzung und Vertrauen – diese Themen standen im Zentrum der feierlichen Eröffnung des MWS Branch Office Tbilissi. Am 14.6.2025 feierte das Max Weber Netzwerk Osteuropa (MWNO) die Arbeit seines ersten Standorts mit der Präsidentin der MWS Ute Frevert, dem deutschen Botschafter in Georgien Ernst Peter Fischer sowie Kolleg*innen aus dem gesamten Südkaukasus im Goethe-Institut Georgien und gab zugleich Einblicke in die Arbeit zu und in der Region. Die Direktorin des MWNO Sandra Dahlke stellte die Arbeit im Südkaukasus in den Kontext des dezentralen Netzwerkes mit seinen Standorten entlang der interimperialen Kontaktzonen in Osteuropa. Sie betonte die Vernetzungs- und Brückenfunktion, die das MWNO zwischen Gastländern und Deutschland mit dem Max Weber Forum Helsinki, dem zusammen mit dem DHI Warschau betriebenen Standort in Vilnius sowie dem Büro in Tbilissi versieht. Sandra Dahlke verwies auch auf die Arbeit der Forschungsstelle Ukraine.

Zugleich hatte die Feier eine traurige Note: der Tod von Andreas Hilger, der seit Herbst 2023 mit seinem Team Aufbau und Vernetzung des Büros in Tbilissi voller Elan vorangetrieben hatte, jährte sich am 15.6.2025 zum ersten Mal. Mit einem in memoriam würdigten die Anwesenden sein Wirken im Rahmen des MWNO und der MWS in und jenseits des Kaukasus.

In seinem Grußwort nahm Ernst Peter Fischer Bezug auf die Rolle von verschiedenen Traumata für die Geschichte der Region. Seiner Besorgnis hinsichtlich der Zivilgesellschaft im Südkaukasus stellte Ute Frevert ihr Vertrauen in das kritische Potential von Wissenschaft gegenüber. Zudem bekräftigte sie das Engagement der MWS in Osteuropa trotz der tektonischen Veränderungen, die der russische Angriffskrieg auf die Ukraine mit sich gebracht hat.

Tamar Keburia (Tbilissi) und Ruslan Baramidze (Batumi) berichteten über Ihre Erfahrungen mit dem Deutschlandstipendium für Wissenschaftler*innen aus dem Südkaukasus. Auch sie unterstrichen die Zentralität von Vernetzung und Vertrauen für ihre Arbeit.

Der neue Leiter des Büros in Tbilissi und stellvertretende Direktor des MWNO Moritz Florin hob die Bedeutung des Büros für den Südkaukasus hervor. Es gelte in der Forschung transnationale Vernetzung und globale Perspektiven voranzutreiben und zugleich den Standort Tbilissi zu nutzen, um neu auf die transregionale Geschichte der eurasischen Imperien zu blicken.

Eine transregionale Perspektive auf den Kaukasus entwickelte auch der Festvortrag. Mit seinen Ausführungen zur Formierung von Heiligenverehrung vor 780 n. Chr. bettete Bryan Ward-Perkins (Oxford) die Region in den weiteren Kontext der Spätantike ein. Er verglich dazu die in armenisch- und georgischsprachiger Überlieferung festgehaltenen Praktiken mit denen in koptischen, griechischen, lateinischen und altsyrischen Quellen. Zu klären war, warum Christen begannen, Heiligen aus vorangegangenen Jahrhunderten eine Bedeutung für die eigene Gegenwart zuzuschreiben. Angesichts der Rolle von Zuschreibungen in Geschichte und Gegenwart eine passende Frage auch für die Arbeit des MWNO, nicht zuletzt im Südkaukasus.

 

Text: Maike Lehmann

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news-12798 Thu, 22 May 2025 12:47:00 +0200 Stiftungskonferenz »Denken zwischen den Sprachen« https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/stiftungskonferenz-denken-zwischen-den-sprachen.html Am 13. und 14. Mai lud das DFK Paris zur Jahreskonferenz der Max Weber Stiftung über »Denken zwischen den Sprachen. Übersetzung als Paradigma der Geisteswissenschaften« am Goethe-Institut in Paris ein. Ausgehend von der Übersetzung unübersetzbarer Konzepte in Philosophie und Religion (Barbara Cassin und David Lemler im Gespräch mit Peter Geimer) über transkulturelle Beziehungen in der Kunstgeschichte (Anne Lafont und Lena Bader) bewegte sich die Tagung zwischen verschiedenen Sprachen, Textsorten und Kulturräumen (u. a. Japanisch: Nicole M. Müller; Türkisch: Christoph K. Neumann; Hebräisch: Ossnat Sharon-Pinto; Arabisch: Stefan Weidner), und folgte dabei Begriffen und Personen in dieser Bewegung, mit Vladislav Rjéoutski etwa russischen Diplomaten des 18. Jahrhunderts. Durchwegs zeigte sich, dass Übersetzungen nie bloß ein Transfer von Informationen von einer Sprache in die andere sind, sie bringen stets auch Weltanschauungen oder Wissensordnungen in Dialog oder Konfrontation zueinander.

Es wurde über Freuden und Unfreuden des Übersetzens von Texten mit unterschiedlichen literarischen oder politischen Ansprüchen gesprochen (Olivier Mannoni), über historisch wandelbare und kontextuell spezifische Kriterien der Qualität und Adäquatheit von Übersetzungen und über die Fragen, die sich für Übersetzer*innen durch Künstliche Intelligenz stellen. Die Grenzen des Sagbaren und die persönliche Motivation wie gesellschaftliche Verantwortung, sich der nie abgeschlossenen Aufgabe einer Übersetzung des Schweigens zu stellen, wurden in einem von Elissa Mailänder moderierten Gespräch zwischen Carolin Emcke und Annette Wieviorka thematisiert.

Das abschließende Podium mit Vertreter*innen der Max Weber Institute in Delhi, London, Rom, Tokio, Washington und Warschau, deren Aufgabe als Übersetzer zwischen den Sprachen, aber auch zwischen verschiedenen (Wissenschafts-)Kulturen diskutiert wurde, machte deutlich, dass Übersetzen als komplexer Prozess und vielschichtige Herausforderung weiterhin wichtiger und inspirierender Bestandteil unserer Tätigkeit bleiben wird, denn: »… die Sprache der Welt ist die Übersetzung«, wie Barbara Cassin schreibt.
 

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news-12723 Thu, 10 Apr 2025 12:47:30 +0200 Neuer stellvertretender Direktor des Max Weber Netzwerks Osteuropa https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/neue-leitung-in-tbilisi.html Moritz Florin übernimmt ab April 2025 die stellvertretende Direktion des Max Weber Netzwerks Osteuropa sowie, damit verbunden, die Leitung des neuen Büros in Tbilisi. Er ist habilitierter Osteuropahistoriker mit Schwerpunkten in der Geschichte des russisch-sowjetisch geprägten imperialen Raumes. Als Leiter des Büros in Tbilisi tritt er in die Fußstapfen von Andreas Hilger und wird den bereits etablierten globalhistorischen Schwerpunkt weiterführen. Daneben plant er eigene Forschungen zu Südkaukasus und Zentralasien als Regionen transkontinentaler Abgrenzung und Interaktion. 

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news-12569 Wed, 22 Jan 2025 09:56:18 +0100 Die Max Weber Stiftung verlässt Plattform X https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/die-max-weber-stiftung-verlaesst-plattform-x.html Die Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung beendet ihre Aktivitäten auf der Plattform X (ehemals Twitter) zum 24.01.2025. Sie wird in Zukunft, ebenso wie ihre Projektpartner OPERAS und de.hypotheses, ausschließlich alternative Kommunikationswege nutzen, um den Austausch mit der Öffentlichkeit und der wissenschaftlichen Community weiterhin auf einer Grundlage von Transparenz und Vertrauenswürdigkeit sicherzustellen. Dazu unterhält die Geschäftsstelle der Stiftung Accounts auf folgenden Plattformen, deren Entwicklung sie ebenfalls weiterhin verfolgen wird:

  • Bluesky
  • Mastodon
  • LinkedIn
  • Facebook
  • Instagram

Abseits der sozialen Medien informiert die Geschäftsstelle für die gesamte Max Weber Stiftung auf ihrer Homepage, im Newsletter MWS News, im Forschungsmagazin Weltweit vor Ort, im Podcast Wissen entgrenzen und im Rahmen der Veranstaltungsreihe Geisteswissenschaft im Dialog über die Arbeit der Stiftung und ihrer Auslandsinstitute.


Das Statement unserer Partner von OPERAS finden Sie hier.

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Nachrichten
news-12553 Tue, 14 Jan 2025 13:48:20 +0100 Report über Desinformation und Trust von OPERAS veröffentlicht https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/report-ueber-desinformation-und-trust-von-operas-veroeffentlicht.html OPERAS, die Forschungsinfrastruktur für open scholarly communication in the social sciences and humanities, hat einen Bericht mit dem Titel „Fostering Trust in the Digital Age“ veröffentlicht. Der Report enthält über 25 Beiträge aus dem TrustOn2024-Workshop und einer Session auf dem Science Summit bei der 79. Generalversammlung der Vereinten Nationen. Er zeigt verschiedene Perspektiven von Expert*innen zur Bekämpfung von Desinformation und zur Stärkung des Vertrauens in Wissenschaft und digitale Ökosysteme auf.

Zum Report

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news-12417 Tue, 01 Oct 2024 13:39:55 +0200 Stellungnahme zur Situation am Orient-Institut in Beirut https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/stellungnahme-zur-situation-am-orient-institut-in-beirut.html Die Max Weber Stiftung (MWS) ist durch ihr Institut in Beirut unmittelbar von der militärischen Eskalation des Nahostkonfliktes im Libanon betroffen. Zwar ist es unser Auftrag und unser Anliegen, auch in politisch schwierigen Zeiten den Dialog mit den Wissenschaftler*innen vor Ort zu führen. Die jüngsten Ereignisse lassen jedoch einen normalen Forschungsbetrieb nicht länger zu, weshalb das Orient-Institut vorübergehend geschlossen wurde.
Wir sind bemüht, die Sicherheit unserer Kolleg*innen und Kooperationspartner*innen und ihrer Angehörigen zu gewährleisten, und hoffen auf eine schnellstmögliche diplomatische Lösung, die der Zivilbevölkerung im Süden Libanons und im Norden Israels ein Leben in Frieden ermöglicht.

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news-12285 Thu, 20 Jun 2024 12:04:41 +0200 Trauer um PD Dr. Andreas Hilger https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/trauer-um-pd-dr-andreas-hilger.html Andreas Hilger ist am 15. Juni im Alter von 57 Jahren zu unserer großen Bestürzung und für uns alle völlig unerwartet verstorben. Andreas Hilger leitete seit September 2023 als Stellvertretender Direktor des neu gegründeten Max Weber Netzwerks Osteuropa das Büro der Max Weber Stiftung in Georgien. Von 2019 bis 2023 war er Stellvertretender Direktor des DHI Moskau. Zuvor hatte er seit 2016 für das DHI Moskau das Forschungs- und Digitalisierungsprojekt „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“ geleitet. Andreas Hilgers wissenschaftliche Interessen waren außergewöhnlich weitgefächert. Seine Arbeitsfelder umfassten die Geschichte Deutschlands, die Geschichte Russlands und der UdSSR sowie die Geschichte Südasiens vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Andreas Hilger war ein außergewöhnlich produktiver Wissenschaftler. Seine Publikationen widmen sich NS-Verbrechen und ihrer juristischen Aufarbeitung, der Entwicklung des internationalen Strafrechts, Sicherheitskonzepten und -strukturen seit dem 19. Jahrhundert, der Geschichte der Geheimdienste im Kalten Krieg sowie der Erinnerungskultur. Einen markanten Schwerpunkt seiner Forschungen bildeten internationale und globale Verflechtungs- und Entflechtungsprozesse, zu nennen sind insbesondere Strategien des Imperialismus, Prozesse der Dekolonisierung, der Kalte Krieg und dessen Nachwirkungen. Zuletzt arbeitete Andreas Hilger an einem Projekt über Peacekeeping-Unternehmungen und -Ansätze im postsowjetischen Raum, das er nicht mehr abschließen konnte.

Andreas Hilger hat mit sehr viel Umsicht das Büro der Max Weber Stiftung in Georgien aufgebaut und sich in kürzester Zeit in Georgien und Armenien höchste Anerkennung erworben. Die Mitarbeiter*innen des DHI Moskau, des Max Weber Netzwerks Osteuropa und des Büros in Tbilissi konnten sich, auch in schweren Situationen, immer auf seine Sachkenntnis und seine verständnisvolle Unterstützung verlassen. Wir alle werden Andreas Hilger, seine unprätentiöse zugewandte Art, seine Freundlichkeit, seinen tatkräftigen Optimismus und seinen Humor sehr vermissen. Wir bleiben unserem Freund und Kollegen in großer Dankbarkeit verbunden.

Ute Frevert, Sandra Dahlke, Harald Rosenbach

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news-12274 Tue, 18 Jun 2024 15:13:05 +0200 Stellungnahme der Max Weber Stiftung zur Listung des Deutschen Historischen Instituts Moskau als „unerwünschte Organisation“ in Russland https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/stellungnahme-der-max-weber-stiftung-zur-listung-des-deutschen-historischen-instituts-moskau-als-unerwuenschte-organisation-in-russland.html Das Justizministerium der Russischen Föderation hat das Deutsche Historische Institut (DHI) Moskau auf die Liste ausländischer Einrichtungen gesetzt, deren Tätigkeit in Russland als „unerwünscht“ gilt. Diese Nachricht trifft die Max Weber Stiftung nicht unvorbereitet. Mit Bedauern und Besorgnis nehmen wir zur Kenntnis, dass das DHI Moskau fortan in Russland als „unerwünschte Organisation“ gilt. Diese Entscheidung stellt einen schweren Schlag gegen die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit dar. Sie war im Zuge der politischen Entwicklung in Russland vorhersehbar.

Das DHI Moskau war seit seiner Gründung im Jahr 2005 ein Ort des internationalen offenen wissenschaftlichen Austauschs und der Forschung. Es hat mit seinen Stipendien mehrere hundert Nachwuchswissenschaftler*innen in Russland gefördert. Mit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die gesamte Ukraine hat das Institut seine Stipendienprogramme, seine institutionellen Kooperationen mit staatlichen russischen Einrichtungen und die Veranstaltungstätigkeit eingestellt, lediglich zentrale Dienstleistungen wie die Bibliothek wurden fortgeführt. Damit war die Hoffnung verbunden, die letzten Kanäle zwischen russischen und deutschen Wissenschaftler*innen vor Ort zu bewahren. Parallel dazu baute die MWS in Osteuropa ein dezentrales Netzwerk auf, wo in Tbilissi/Georgien, Vilnius/Litauen und ab Herbst in Helsinki/Finnland die Osteuropa- und Russland-Kompetenz aufrechterhalten bleiben soll. Das Max Weber Netzwerk Osteuropa schafft so Möglichkeiten für Wissenschaftler*innen, weiterhin frei und unabhängig zur russischen bzw. sowjetischen Geschichte forschen zu können.

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news-12095 Mon, 11 Mar 2024 09:04:00 +0100 Magdalena Saryusz-Wolska wird Direktorin am Deutschen Historischen Institut Warschau https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/magdalena-saryusz-wolska-wird-direktorin-am-deutschen-historischen-institut-warschau.html Zum 1. April 2024 übernimmt die Soziologin und Kulturwissenschaftlerin Magdalena Saryusz-Wolska die Leitung des Deutschen Historischen Instituts (DHI) in Warschau. Sie folgt auf Miloš Řezník, der turnusgemäß nach zehnjähriger Amtszeit an die Philosophische Fakultät der Technischen Universität Chemnitz zurückkehrt. Zur Pressemitteilung 

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news-11975 Thu, 21 Dec 2023 09:37:00 +0100 Aussprache des Stiftungsrates zur Wissenschafts- und Meinungsfreiheit https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/stiftungsrat-wissenschaftsfreiheit.html Vor dem Hintergrund der scharfen Auseinandersetzungen, die derzeit an wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland über den israelisch-palästinensischen Konflikt stattfinden, hat sich der Stiftungsrat der Max Weber Stiftung (MWS) am 18. Dezember 2023 in einer Sondersitzung mit Fragen der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit befasst. Die Stiftung tritt allen Formen des Antisemitismus entschieden entgegen. Sie lässt keinen Zweifel an der alleinigen Verantwortung der Terrororganisation Hamas für das Massaker am 7. Oktober 2023 und verurteilt alle nachfolgenden Versuche, Israel als Aggressor darzustellen. Die MWS steht an der Seite ihrer israelischen Partnerinnen und Partner, mit denen sie über die Bonner Geschäftsstelle und viele ihrer Institute seit Jahren vertrauensvoll und freundschaftlich zusammenarbeitet.

Gleichermaßen wichtig sind der Sti­­­­­­ftung die Forschungskooperation und das Gespräch mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in den arabisch-muslimischen Gastländern ihrer Institute. Der Stiftungsrat begrüßt und unterstützt alle Bemühungen, der zunehmenden Verhärtung der Positionen im Nahost-Konflikt im Sinne der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit kritisch-dialogisch entgegenzuwirken. Für diesen Dialog, der differenziert und respektvoll sein muss, aber auch rote Linien zu berücksichtigen hat, eignen sich die Auslandsinstitute der Max Weber Stiftung in besonderem Maße. Sie können Brücken bauen und stellen einen safe space für die Diskussion kontroverser Themen her.  

Das gilt auch und vor allem für das 1961 gegründete Orient Institut, das die Stiftung im Libanon unterhält – einem Land, das sich im Kriegszustand mit Israel befindet. Der Stiftungsrat hat sich in einer gründlichen Aussprache davon überzeugt, dass Professor Jens Hanssen, seit 1. Juli 2023 Direktor des Beiruter Instituts, für diese Leitungs- und Brückenbaufunktion sehr gut geeignet ist und dort, in seinen eigenen Worten, „mit Augenmaß und Würdigung aller Positionen handeln“ wird.  

gez.
Ute Frevert, Präsidentin der Max Weber Stiftung

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news-11864 Mon, 23 Oct 2023 09:27:54 +0200 Zum Tode von Frau Prof. Dr. Julia Obertreis https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/nachruf-julia-obertreis.html Am 11. Oktober 2023 ist Julia Obertreis im Alter von 54 Jahren gestorben. Julia Obertreis war seit 2012 Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas an der Universität Erlangen-Nürnberg. Ihr Forschungsinteresse richtete sich insbesondere auf die sozialen, kulturellen und ökologischen Bedingungen menschlichen Handelns und Denkens im Russischen Reich und in der Sowjetunion. In ihrem umfassenden wissenschaftlichen Werk befasste sie sich mit sowjetischer Alltagsgeschichte, insbesondere mit der Geschichte des Wohnens in Leningrad, sowie mit der Geschichte der Wasserinfrastrukturen Zentralasiens von Beginn der imperialen Eroberungen im 19. Jahrhundert bis zum Zerfall der Sowjetunion. Zuletzt arbeitete sie an einem Projekt über die Geschichte des Rauchens und Nichtrauchens in transnationaler und globaler Perspektive, das sie nicht mehr abschließen konnte.

Julia Obertreis war seit 2016 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des DHI Moskau. Trotz ihrer schweren Krankheit setzte sie sich nach dem russischen Angriff auf die gesamte Ukraine mit aller Kraft für Kolleg*innen aus der Ukraine ein. Wir konnten uns in jeder Situation auf ihre Expertise und ihre verständnisvolle Unterstützung verlassen. Die Mitarbeiter*innen des DHI Moskau, die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats und die gesamte Max Weber Stiftung werden Julia Obertreis, ihre Klugheit, ihr Engagement, ihre beharrliche Freundlichkeit und ihre Herzlichkeit sehr vermissen.

Ute Frevert, Sandra Dahlke, Johannes Paulmann, Harald Rosenbach

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news-11847 Fri, 13 Oct 2023 14:07:48 +0200 Stellungnahme zum Angriff auf Israel https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/stellungnahme-israel.html Die Max Weber Stiftung (MWS) ist entsetzt über die terroristischen, menschenverachtenden Angriffe der Hamas auf Israel. In Solidarität stehen wir an der Seite der israelischen Bevölkerung. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten den Opfern, ihren Angehörigen und allen Menschen jeglicher Nationalität und Herkunft, die nun unter Terror und Gewalt leiden müssen. Wir denken mit großer Sorge an unsere Kolleginnen und Kollegen sowie an unsere Kooperationspartnerinnen und -partner in der Region. Durch ihre institutionelle Präsenz im Nahen Osten ist es der MWS ein besonderes Anliegen, auch in politisch schwierigen Konstellationen, den Dialog über Grenzen hinweg zu fördern. Nun bleibt nur die Hoffnung, dass dieses furchtbare Blutvergießen ein schnelles Ende finden möge.

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news-11704 Mon, 10 Jul 2023 08:53:23 +0200 Bewerbungsphase für Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen 2023 gestartet https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/bewerbungsphase-fuer-gerald-d-feldman-reisebeihilfen-2023-gestartet.html Die Max Weber Stiftung (MWS) vergibt einmal jährlich Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen an international orientierte Forschende in der Qualifikationsphase. Bewerbungen werden bis zum 6. Oktober 2023 entgegengenommen. Insgesamt drei Monate können herausragende Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen in mindestens zwei und maximal drei Gastländern der Institute und Außenstellen der MWS bzw. dem Richard Koebner Minerva Center for German History in Jerusalem Recherchen für ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben durchführen. Mit den Reisebeihilfen werden länderübergreifende Forschungsarbeiten gefördert, die der Wissenschaft neue und originelle Impulse verleihen.

Reisebeihilfen können für folgende Länder und Regionen beantragt werden: Ägypten, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Japan, Libanon, Litauen, Polen, Singapur, Tschechische Republik, Türkei, USA. Die Förderung umfasst die Fahrtkosten für die Hin- und Rückreise sowie Tagessätze in Form von Pauschalen, deren Höhe je nach Zielland variiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-11666 Mon, 19 Jun 2023 17:35:00 +0200 Stellungnahme der Max Weber Stiftung zur geplanten Revision des WissZeitVG https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/stellungnahme-wisszeitvg.html Die Max Weber Stiftung (MWS) bringt sich mit dieser Stellungnahme in den Konsultationsprozess zu den derzeit vorgeschlagenen Änderungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes ein. Die MWS teilt das grundsätzliche Ziel einer frühen Planbarkeit wissenschaftlicher Karrieren. Sie teilt aber auch die Bedenken der Fachverbände und Wissenschaftsorganisationen und deren Hinweis auf die Folgen, die die Verkürzung der zweiten Qualifikationsphase für die Betroffenen sowie für die Qualität von Forschung und Lehre haben wird. Diese Negativeffekte würden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die während ihrer Postdoktorandenphase an den Auslandsinstituten der MWS arbeiten, in besonderem Maße treffen und eine Provinzialisierung und Renationalisierung der deutschen Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften bewirken.


Mit ihren elf geistes-, sozial- und regionalwissenschaftlichen Instituten im Ausland leistet die MWS einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung der Netzwerke und Ausweitung der Auslandskompetenz an den deutschen Universitäten. Ein zentraler Auftrag der MWS-Institute ist es, deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifikationsphase weltweit vor Ort forschen und langfristige Kontakte knüpfen zu lassen. Generationen von Professorinnen und Professoren in der Japanologie, in den Orientwissenschaften, der Geschichte der west-, süd- und osteuropäischen Länder, der Geschichte Nordamerikas, der Kunst- und Kolonialgeschichte haben die deutsche Forschungslandschaft in den letzten fünf Jahrzehnten zunehmend internationalisiert, gerade weil sie als Postdocs mehrjährige Aufenthalte (durchschnittlich viereinhalb Jahre) forschend an einem MWS-Institut verbringen konnten.


Dass die wissenschaftlichen Qualifikationsstellen an den elf Auslandsinstituten zeitlich befristet sind, entspricht dem Stiftungsauftrag, ein kontinuierliches Internationalisierungsangebot für deutsche Forschende bereitzustellen. Die Funktionsbeschreibung dieser Stellen zielt darauf ab, sich forschend für eine Universitätsprofessur zu qualifizieren. Daueraufgaben ohne qualifizierende Wirkung sind im Stellenprofil der Institute nicht enthalten.


Wissenschaftliche Mitarbeitende, deren Arbeitsverträge dem WissZeitVG unterliegen, werden aus Deutschland an die MWS-Institute im Ausland entsandt; die Laufzeit der Verträge beträgt in der Regel 3 plus 2 Jahre. Die Entsendung ist inkompatibel mit einer Entfristung, da die Vorgaben des BMBF unbefristete Entsendungen sowie spätere Entfristungen grundsätzlich ausschließen.
Der vorübergehende Wechsel ins Ausland ist fast immer mit Zeitverlusten verbunden, die u.a. durch Visabeschaffung, Spracherwerb und Umzug ins Ausland entstehen. Eine Begrenzung der Postdoc-Phase auf drei Jahre würde deshalb Kandidatinnen und Kandidaten an deutschen Universitäten zweifellos davon abhalten, ins Ausland zu ziehen. Das aber hätte langfristig nachteilige Folgen für die deutsche Forschungslandschaft in den Geistes- und Sozialwissenschaften.


Daher schlägt die MWS folgendes vor:


Auslands-Forschungsaufenthalte von über einem Jahr sollen grundsätzlich mit einem Faktor von maximal 0,5 auf der ‚Uhr‘ des WissZeitVG angerechnet werden. Dies würde erhebliche Internationalisierungsanreize schaffen.


Alternativ wäre eine Mindestlaufzeit von sechs Jahren in der Postdoc-Phase anzustreben.


Diese Stellungnahme wird von den wissenschaftlichen Mitarbeitenden in der Qualifikationsphase sowie von den Direktorinnen und Direktoren der Institute gemeinsam getragen.

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news-11631 Thu, 01 Jun 2023 10:55:13 +0200 Polnischer Politiker verhindert Vortrag am Deutschen Historischen Institut in Warschau: Stellungnahme der Max Weber Stiftung https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/stellungnahme-vorfall-warschau.html Die Max Weber Stiftung verurteilt den Angriff auf eine gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Historischen Instituts und der Historischen Fakultät der Universität Warschau. Dort war es durch einen polnischen Politiker und Parlamentsabgeordneten zu massiven Störungen und Sachbeschädigungen gekommen, sodass der Vortrag abgebrochen werden musste. Am Abend des 30. Mai sollte der renommierte Historiker Jan Grabowski (Universität Ottawa) am Deutschen Historischen Institut in Warschau (DHI Warschau) einen Vortrag zum Thema „Das polnische (wachsende) Problem mit der Geschichte des Holocausts“ in polnischer Sprache halten. Er folgte einer gemeinsamen Einladung der Historischen Fakultät der Universität Warschau und des DHI. Der Vortrag musste jedoch nach circa zehn Minuten aufgrund fortwährender Störungen abgebrochen werden. Der Vorsitzende der Konfederacja Korony Polskiej und Sejm-Mitglied, Grzegorz Braun, hatte das Institut betreten und die Veranstaltung unter Vorzeigen seines Abgeordnetenausweises nachhaltig gestört. Um Jan Grabowski am Vortrag zu hindern, beschädigte er das Rednerpult, Mikrofon und Laptop.

Das DHI Warschau zählt zu den elf Auslandsinstituten der Max Weber Stiftung. „Die Auslandsinstitute der Stiftung tragen zur Vernetzung unterschiedlicher Wissenschaftskulturen bei und geben Forschenden Raum, in einem intellektuell anregenden Umfeld frei und ungehindert an ihren Themen zu arbeiten. Dabei ist ihnen der offene Dialog mit ihren Partnerinnen und Partnern vor Ort ganz besonders wichtig“, so MWS-Präsidentin Ute Frevert. „Dass dieser Freiraum in Warschau so massiv verletzt wurde, ist besorgniserregend. Wir verurteilen den gewalttätigen Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit auf das Schärfste und sprechen Jan Grabowski, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Historischen Fakultät der Universität Warschau und den Kolleginnen und Kollegen am DHI Warschau unsere Solidarität und Unterstützung aus.“

Der Vortrag von Jan Grabowski wurde am Folgetag in den Räumlichkeiten der Historischen Fakultät an der Universität Warschau nachgeholt.

 

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält zurzeit weltweit elf Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Durch eine unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen bietet die MWS beste Voraussetzungen für exzellente grenzüberschreitende geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung. 

Das Deutsche Historische Institut Warschau (DHI Warschau) betreibt innovative Grundlagenforschung, die die polnische Geschichte in ihren  europäischen Bezügen und die deutsch-polnische Beziehungsgeschichte in ihrer gesamten  chronologischen Tiefe und thematischen Breite in den Blick nimmt. Das Institut unterstützt darüber hinaus den geschichtswissenschaftlichen Diskurs auf nationaler und internationaler Ebene. An den beiden Außenstellen in Vilnius und Prag fördert es seit 2017 zudem wissenschaftliche Forschungen zur tschechischen, litauischen, deutschen und polnischen Geschichte im europäischen Kontext.

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news-11621 Thu, 25 May 2023 15:13:20 +0200 Sonderstipendien der MWS für vom Erdbeben in der Osttürkei betroffene Studierende https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/sonderstipendien-tuerkei.html Vier Studierende an türkischen Universitäten erhalten nach Auswahl durch das Orient-Institut Istanbul ein Sonderstipendium der Max Weber Stiftung. Die Max Weber Stiftung (MWS) hat in Reaktion auf das verheerende Erdbeben, das am 6. Februar die Osttürkei erschütterte, Sonderstipendien für Studierende eingerichtet, die besonders stark von dieser Naturkatastrophe betroffen waren. Das Orient-Institut Istanbul hat vier Studierende an türkischen Universitäten für diese Stipendien ausgewählt.

Die eigens eingerichteten ein- bzw. zweijährigen Sonderstipendien haben das Ziel, den betroffenen Studierenden den Abschluss ihres geisteswissenschaftlichen Studiums zu ermöglichen. Sie sollen den finanziellen Druck mindern und den Studierenden die Chance geben, ihre akademische Laufbahn trotz der schwierigen Umstände fortzusetzen.

Zur Website des Orient-Instituts Istanbul

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news-8428 Tue, 07 Mar 2023 09:15:33 +0100 Jens Hanssen wird Direktor am Orient-Institut Beirut https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/jens-hanssen-oib.html Der Stiftungsrat der Max Weber Stiftung hat Historiker Jens Hanssen zum 1. Juli 2023 als neuen Direktor des Orient-Institut Beirut (OIB) berufen. Er folgt auf Thomas Würtz, der das Institut seit Oktober 2022 kommissarisch leitete. Von 2017 bis 2022 war Birgit Schäbler Direktorin des OIB. Professor Jens Hanssen lehrt seit 2002 zur Geschichte des Nahen Ostens und des Mittelmeerraums an der Universität Toronto. Zuvor war er unter anderem DAAD Forschungsstipendiat der American University of Beirut und Stipendiat des Orient-Instituts, wo er 1999 auch dem akademischen Beratungsausschuss des libanesischen Ministeriums für Kultur und Hochschulbildung angehörte. Hanssen hat an der Universität Oxford über die moderne Stadtgeschichte Beiruts promoviert, war Sokrates-Stipendiat am Maison Méditerranéenne des Sciences de l'Homme der Universität Aix-en-Provence/Marseille und hatte ein Postdoc-Stipendium der Thyssen-Stiftung zur Erforschung der arabischen Renaissance.

Weitere Informationen hier.

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news-8427 Tue, 07 Mar 2023 09:10:50 +0100 Neue Präsidentin: Ute Frevert folgt auf Hans van Ess https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/prsidentschaftswechsel-ute-frevert.html Nach acht Jahren Amtszeit hat die Max Weber Stiftung ihren Präsidenten Hans van Ess verabschiedet. Er wurde abgelöst von der Berliner Historikerin Ute Frevert, die die Präsidentschaft zum 1. März 2023 übernommen hat. Ute Frevert wurde von Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger zur Präsidentin der Max Weber Stiftung (MWS) berufen. „Die Institute der Max Weber Stiftung sind stolze Leuchttürme der deutschen Geisteswissenschaften rund um die Welt und sollen es bleiben. Dazu möchte ich beitragen, darauf freue ich mich“, so Ute Frevert vor ihrem Amtsantritt. Sie ist Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und leitet dort den Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Sozial- und Kulturgeschichte der Moderne. Ute Frevert wird nach Wolfgang Schieder (Universität zu Köln), Heinz Duchhardt (Universität Mainz) und Hans van Ess (LMU München) die erste Frau an der Spitze der MWS und möchte als Präsidentin die transnationale Zusammenarbeit der Auslandsinstitute untereinander sowie die Sichtbarkeit der Stiftung im politischen Raum stärken.

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news-8367 Thu, 12 Jan 2023 10:56:00 +0100 Klaus Oschema wird neuer Direktor am Deutschen Historischen Institut Paris https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/klaus-oschema-dhi-paris.html Zum 1. September 2023 übernimmt der Bochumer Mediävist Klaus Oschema die Leitung des Deutschen Historischen Instituts in Paris. Er folgt auf Thomas Maissen, der turnusgemäß nach zehnjähriger Amtszeit an die Universität Heidelberg zurückkehrt. Klaus Oschema wurde 2004 an der TU Dresden und der École Pratique des Hautes Études in Paris promoviert und 2012 mit einer Arbeit über „Bilder von Europa im Mittelalter“ an der Universität Heidelberg habilitiert. Von 2009 bis 2014 war er Mitglied der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Leopoldina. Im November 2015 wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ernannt und forschte anschließend als Gerda-Henkel-Member am Institute for Advanced Study in Princeton NJ. Seit 2017 ist Klaus Oschema Professor für Geschichte des Mittelalters, insbesondere des Späten Mittelalters, an der Ruhr-Universität Bochum, wo er von 2019 bis 2021 auch das Historische Institut geschäftsführend leitete. Seit seiner Dissertation über „Freundschaft und Nähe im spätmittelalterlichen Burgund“ beschäftigt sich Klaus Oschema mit Themen aus der Geschichte des spätmittelalterlichen Frankreich und der benachbarten Gebiete.

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news-8366 Thu, 10 Nov 2022 10:54:00 +0100 Internationaler Forschungspreis der Max Weber Stiftung geht an Rachel Renault https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/internationaler-forschungspreis-rachel-renault0.html Die französische Historikerin Dr. Rachel Renault ist die diesjährige Preisträgerin des Internationalen Forschungspreises der Max Weber Stiftung. Sie wurde vom Deutschen Historischen Institut Paris nominiert und forscht zum vormodernen deutschen Steuerwesen. Dr. Rachel Renault: „Meine Arbeit über das Alte Reich profitiert insbesondere von transnationalen Verbindungen. Als französische Deutschlandforscherin muss man die Art und Weise, wie Fragen in beiden Ländern gestellt werden, zwangsläufig verändern. Dies bereichert die Forschung auf beiden Seiten. Ich fühle mich sehr geehrt durch diesen Preis, der eine Arbeit würdigt, die ohne die zahlreichen Verbindungen zwischen französischen und deutschen Forscherinnen und Forschern nicht möglich gewesen wäre.“

Der Internationale Forschungspreis richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Beginn ihrer Karriere und ist mit 5.000 Euro dotiert. Er wird alle zwei Jahre vergeben.

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news-8365 Sat, 01 Oct 2022 10:52:00 +0200 Christoph K. Neumann ist neuer Direktor des OI Istanbul https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/christoph-neumann-oii.html Christoph K. Neumann hat am 1. Oktober 2022 die Leitung des Orient-Instituts (OI) Istanbul übernommen. Er wurde 1992 an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München promoviert und 2006 in Neuerer und Neuester Geschichte habilitiert. Nach Stationen u. a. an der Karls-Universität Prag, an der Technischen Universität Istanbul sowie an der Istanbuler Bilgi-Universität ist er seit 2008 Professor für Türkische Studien am Institut für den Nahen und Mittleren Osten der LMU München. Von 2009 bis 2016 hatte er parallel zu seiner Professur an der LMU einen Lehrauftrag an der Istanbuler Bilgi-Universität. Er war bereits von 1993 bis 1996 in Istanbul tätig, als das Institut noch eine Außenstelle des OI Beirut war. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte und Kultur der Türkei und des Osmanischen Reiches.

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news-8364 Sat, 01 Oct 2022 10:50:00 +0200 Peter Geimer ist neuer Direktor des DFK Paris https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/peter-geimer-dfk-paris.html Peter Geimer übernimmt zum 1. Oktober 2022 die Leitung des Deutschen Forums für Kunstgeschichte (DFK Paris). Er folgt damit Thomas Kirchner, der turnusgemäß nach achtjähriger Amtszeit ausscheidet. Peter Geimer wurde 1997 an der Universität Marburg promoviert und 2008 an der Universität Basel habilitiert. Nach Stationen am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin, der Universität Konstanz, der ETH Zürich und der Universität Bielefeld ist er seit 2010 Professor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Dort war er von 2012 bis 2016 als geschäftsführender Direktor des Kunsthistorischen Instituts tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Theorie und Geschichte der Fotografie, der Malerei des 18. bis 20. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt auf Frankreich, der Historienmalerei und dem Historienfilm sowie in der Wissenschaftsgeschichte.

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news-8363 Thu, 01 Sep 2022 10:46:00 +0200 Ute Frevert wird neue Präsidentin der Max Weber Stiftung https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/ute-frevert-prsidentin.html Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger hat die Berliner Historikerin Ute Frevert zur neuen Präsidentin der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) berufen. Ute Frevert löst zum 1. März 2023 den Münchener Sinologen Hans van Ess ab. Sie ist Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und leitet dort den Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Sozial- und Kulturgeschichte der Moderne. Nach den Präsidenten Wolfgang Schieder (Universität zu Köln), Heinz Duchhardt (Universität Mainz) und Hans van Ess ist Ute Frevert die erste Frau an der Spitze der MWS.

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news-8129 Mon, 11 Jul 2022 09:11:58 +0200 Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/gerald-d-feldman-reisebeihilfen1.html Die Max Weber Stiftung (MWS) vergibt einmal jährlich Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen an international orientierte Forschende. Bewerbungen werden noch bis zum 7. Oktober 2022 entgegengenommen. Insgesamt drei Monate können herausragende Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in mindestens zwei und maximal drei Gastländern der Institute und Außenstellen der MWS bzw. dem Richard Koebner Minerva Center for German History Recherchen für ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben durchführen. Mit den Reisebeihilfen werden länderübergreifende Forschungsarbeiten gefördert, die der Wissenschaft neue und originelle Impulse verleihen.

Reisebeihilfen können beantragt werden für folgende Länder und Regionen: Ägypten, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Japan, Libanon, Litauen, Polen, Singapur, Tschechische Republik, Türkei, USA. Die Förderung umfasst die Fahrtkosten für die Hin- und Rückreise sowie Tagessätze in Form von Pauschalen, deren Höhe je nach Zielland variiert.

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news-8091 Tue, 14 Jun 2022 09:01:19 +0200 Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger besuchte das DHI Washington https://mxwbr.topskunden.de/aktuelles/nachrichten/einzelansicht-nachrichten/bundesministerin-fuer-bildung-und-forschung-bettina-stark-watzinger-besuchte-das-dhi-washington.html Am 8. Juni 2022 besuchte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, das Deutsche Historische Institut Washington (DHI) für eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion mit Abendempfang. Am 8. Juni 2022 besuchte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, das Deutsche Historische Institut Washington (DHI) für eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion mit Abendempfang. „Das war eine große Ehre für unser Institut und für die deutschen Geisteswissenschaften im Ausland insgesamt,“ kommentiert Direktorin Simone Lässig.

Das DHI Washington mit seinem Pacific Office an der UC Berkeley ist ein Zentrum für historische Forschung und Teil der Max Weber Stiftung, die vom Bundesministerium für Forschung und Bildung finanziert wird. „Mit unseren Forschungsthemen sowie mit unseren Konferenzen und Programmen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, unseren Publikationen und unseren digitalen Initiativen sind wir – wie alle Max Weber-Institute weltweit – ein einzigartiger Brückenbauer,“ hob Simone Lässig in ihrer Begrüßung hervor. „Wir bauen Brücken zwischen Europa und Nordamerika, innerhalb Amerikas sowie zwischen der pazifischen und der atlantischen Welt. Wir bauen Brücken zwischen verschiedenen Disziplinen, zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, einschließlich der Politik, und zwischen Tradition und Innovation.“

In der Podiumsdiskussion Transatlantic Relationships in Science and Technology, die von der Direktorin des DHI Washington moderiert wurde, diskutierten vier amerikanische Experten mit der Bundesministerin und einer Repräsentantin der EU in den USA über das Verhältnis von Grundlagenforschung und Wissenstransfers, die Bedeutung nachhaltiger Forschungsinfrastrukturen, die Freiheit wertebasierter Forschung sowie die Grenzen internationaler Zusammenarbeit. Simone Lässig freute sich, dass „Ministerin Bettina Stark-Watzinger großes Interesse an der Forschung unserer Fellows gezeigt hat und ihr Besuch ihnen eine hervorragende Gelegenheit bot, ihre Projekte mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Feldern der Politik und Wissenschaft zu diskutieren.“

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