Die internationale Konferenz „Geschichtsbilder im Rechtspopulismus und der extremen Rechten“ beschäftigt sich mit der Frage, wie rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien und Akteure das forschungsbasierte Geschichtsverständnis umdeuten. Sie diskutiert die Leugnung und Mythenbildung, Gegenerzählungen und nationale Rechtfertigungen, die eine Wiedergeburt nationaler Größe fördern sollen.
Die Konferenz blickt über Deutschland hinaus auf rechte Geschichtsmythen in Europa und in globaler Perspektive auf Fallbeispiele von Japan bis in die USA. Sie untersucht die Mobilisierung durch Geschichte und macht Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Leibniz-Forschungsverbunds „Wert der Vergangenheit“ mit den Instituten der Max Weber Stiftung in Warschau, Rom, Paris und Tokyo sowie der Heinrich-Böll-Stiftung.
Mit u.a.: Gideon Botsch, Srirupa Roy, Klaus Oschema, Magdalena Saryusz-Wolska, Richard Steigmann-Gall
Am Abend des 8. September findet eine öffentliche Podiumsdiskussion zu rechten Geschichtsmythen statt. Welche Rolle spielen sie in Politik und Gesellschaft regional, auf Bundesebene und europaweit? Was hilft dagegen? Führt viel historisches Wissen zu besserer Politik und schützt es die Demokratie? Ist mit einem „Nie wieder“ schon alles gesagt, und mobilisiert der Bezug zu Weimar noch, um demokratische Errungenschaften zu bewahren?
Mit Frank Bösch, Constanze Itzel, Katja Meier und Volker Weiß
Wenn Sie als Pressevertreter*in teilnehmen möchten, kontaktieren Sie bitte Vera Lorenz, Heinrich-Böll-Stiftung.