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DFK Paris

Dennis Jelonnek

Alumnus/Alumna

Damit beschäftige ich mich:

Am Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris bin ich für das Forschungsfeld „Medien der Kunstgeschichte“ zuständig. Zusammen mit Peter Geimer, dem Direktor des DFK, untersuche ich vor der Folie der momentanen Digitalisierung in den Geisteswissenschaften die historischen und gegenwärtigen Arbeitsweisen von Kunsthistoriker:innen. Wir sind daran interessiert, wie sie sich der jeweils innovativen Bild- und Textmedien bedienten, um eigene Forschung an Objekten zu ermöglichen, Lehre zu gestalten oder Ergebnisse etwa in Form von Ausstellungen einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Darüber hinaus arbeite ich am DFK Paris an einer Monografie zu August Strindberg und Ferdinand Hodler.

Was reizt mich an meinem Forschungsfeld?

Die Beschäftigung mit den „Medien der Kunstgeschichte“ bietet mir die Möglichkeit, die Genese des Faches von Beginn an und bis heute von einem spezifischen Standpunkt aus zu überblicken. Dabei lassen sich dessen Veränderungen dahingehend betrachten, wie ein bestimmtes Wissen – zu Strömungen, einzelnen Werke, Künstler:innen, etc. – sich zu jeder Zeit auch maßgeblich daran geformt hat, in welchen Medien man Kunst rezipieren und wie man selbst mithilfe von Medien zur Erweiterung der Erkenntnisse beitragen konnte.

Was ist die größte Herausforderung meiner Forschung?

Als größte Herausforderung meiner Forschung sehe ich die unüberblickbare Fülle des Materials an, das es zu sichten und zu dahingehend zu selektieren gilt, welche historischen Mikrosituationen kunsthistorischer Medienpraxis von besonderer Relevanz und Prägnanz sind, um sie anschließend genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit dieser Herausforderung verbindet sich aber natürlich gleichzeitig eine enorme Freude an den Texten und Bildern, Positionen und selbst technischen Apparaten, die ich auf diese Weise kennenlerne.

Institutionelle Zuordnung und Aufgabe:

Dr. Dennis Jelonnek leitet das Forschungsfeld „Medien der Kunstgeschichte“ am Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris.

Beiträge aus dem Themenportal

Vergleich als Methode: Hodler und Strindberg im Spannungsfeld von Gemeinsamkeit und Differenz

Vergleiche schärfen den Blick: Zwischen Strindberg und Hodler zeigen sich überraschende Parallelen in Motiven, Farben und Weltbildern. Doch wo Ähnlichkeiten ins Auge fallen, lauern auch Fallen der Interpretation. Was verrät uns der Vergleich – und wo führt er in die Irre? Das untersucht Dennis Jelonnek am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris.