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Religion und Radikalisierung

Leben in Quadraten – Utopische Ökologien in der Frühen Neuzeit

Wie können Menschen und Tiere zusammenleben? Wie sollen Land und Ressourcen in einer Gesellschaft verteilt werden? Mirjam Hähnle erforscht am DHI London, wie in literarischen und gebauten Utopien vom 16. bis 18. Jahrhundert Antworten auf solche Fragen gesucht wurden.

Im Schatten der Helden: Netzwerke und Radikalisierung in den polnischen und irischen Unabhängigkeitsbewegungen

Irlands „Krieg der Freunde“ und Polens revolutionäre Kämpfe auf dem Weg zur Unabhängigkeit waren geprägt von Helden wie Michael Collins, Eamon de Valera, Józef Piłsudski und Roman Dmowski. Hinter diesen Architekten der Unabhängigkeit wirkten Netzwerke, die mit knappen Ressourcen und drängender Zeit rangen – manchmal mit radikalen Konsequenzen. Was geschah, wenn die Geduld schwand, und die Uhr zu ticken schien? Und wie weit gingen einige, um den Traum von Freiheit wahr werden zu lassen? Das untersucht Michael Zok in seinem aktuellen Forschungsprojekt am DHI Warschau.

Schatten des Abendlands – Der Katholizismus im politischen Denken der europäischen Nachkriegszeit, 1945–1960

Die Nachkriegszeit war geprägt durch das Nebeneinander von religiösem Konservatismus und demokratischem Neubeginn. Wie konnte sich trotz dieser gegensätzlichen Strömungen eine gemeinsame europäisch-demokratische Identität herausbilden? Und welche Rolle spielte dabei der Katholizismus? Diesen Fragen geht ein Forschungsprojekt am DHI Rom auf den Grund.

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